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11. Oktober 2010

Castlevania - Lords of Shadow











Story:
Die Belmont- Familie ist wieder in Aktion. Zur Story gibt es nicht viel zu schreiben, da diese eher sehr unübersichtlich anfängt. Es ist nicht genau bekannt, warum mache ich das und für wen. Nach einiger Zeit wird durch die Geschichte klar, es hat was mit der Frau des Helden aus der Belmont- Familie zu tun. Dennoch fehlt ein genauer Faden, wo muss ich hin.


Einleitung:
Hier beginnt die Geschichtemit einem Tutorial, in welchem das Grundfunktionsprinzip des Kampfsystems erkärt wird. Verschiedene Attacken anhand von Lykanthropenangriffen müssen abgewehrt werden. Sofort fällt auf, es sieht Klasse aus. Bei nächtlichem Regen, reitet der neue Held des Belmont- Clans in einer frühmittelalterliches Dorf. Bei Blitz und Regen beginnt die Geschichte. Die Dorfbewohner verlassen das Dorf, nur der Held reitet als einziger in diese, wobei noch einige tapfere Dorfbewohner sich am Dorfplatz einer bis Dato unbekannten Gegnerschar stellen. Der held steigt ab und schlendert cineastisch in Szene gesetzt Richtung Haupttor. Die gewaltige Grafik, hier die Lichteffekte fallen sofort auf. Plötzlich ein Hämmern gegen des Tor, es bröckelt und nach mehreren Schlägen ist Ruhe, die ersten Lykanthropen klettern darüber. Diese sehen fantastisch aus, einmalige Animation und die Geräusche der Werwölfe, das Hecheln und der geifer der ihnen am Maul klebt. Wer ne Surroundanlage sein Eigen nennt, ein fantastisches Szenario wenn diese heulen.Der Angriff lässt nicht lange auf sich warten, nun werden die bereits angesprochenen Grundprinzipien des Kampfsystems erklärt, dea Erfahrungspunkte einsetzen und kaufen von Kombos und Spezialfähigkeiten, bis der Ober - Lykanthrop erscheint (Warg). Der erste kleine Bosskampf, auch dieses hier ist sehr gut in Szene gesetzt. Nach dem Ableben dieses Köters, stellen wir den Tod unseres Pferdes fest, also marschieren wir per Pedes in Richtung Wald, von dem wir in einer Zwischensequenz erfahren, der den wir suchen, dieser findet uns dort, wer das ist, wird nicht erklärt.Das Spiel:Nach dieser Einleitung geht es nahtlos ins Spiel über, wir finden uns in einem Wald wieder. Wie aus dem nichts, taucht hinter uns ein Pferd aus Licht auf, welches dem Helden seine Hilfe anbietet. Der Held springt auf und los geht es, hinter uns tauchen auch gleich zwei Warge auf, auf denen auch jeweils Lykanthropen reiten. Hier lernen wir den angriff hoch zu Ross auf die Warge oder eben die Reiter derer. Dieser wilde Ritt wird unterbrochen durch den Verlust des Haltes auf dem Pferd, hier kämpft man nochmals gegen die bereits bekannten Gegner und erlernt auch den Umgang mit den Wurfdolchen. Dieser Einstieg ins Spiel endet mit einem beherzten Sprung des Gaules aus Licht über eine große Schlucht zwischen einer eingestürzten Brücke. Ab hier geht’s los und man erfährt zumindest mal, wir suchen einen Wächter des Waldes. To be continued……

Die Grafik:
Zur Grafik kann man nur sagen, Klasse. Die Levels sehen alle glaubwürdig und extrem detailliert aus. Das Laub wirbelt auf beim Laufen, der Schnee spritzt auf und das Wasser zeigt auch die Gischt beim Durchlaufen. Die Licht-/ und Schatteneffekte sind auf extrem hohen Niveau angesiedelt und lassen Grafikknaller wie Uncharted 2 zum Teil hinter sich und befindet sich mit God of War 3 auf einer Höhe. Auch die Natur kommt dermaßen glaubwürdig rüber, hier wird auch die Insel Panau mit seinem Meister in der Kategorie nicht verschont. Es sind Tiere zu sehen, Blätter fallen von den Bäumen und selbst der Schnee, sowie der Regen, legen sich auf den Protagonisten und bedecken diesen realistisch. Auch die bombastische Inszenierung der Kamerafahrten, lassen einem die Winzigkeit des Helden in einer Schlucht, an einem Berg oder oder der Festung klar werden. Pompöser wurde bisher nur in God of War 3 dies gezeigt. Auch die Bosskämpfe brauchen sich zum Teil nicht vor God of War dem Klassenprimus zu verstecken, durch die hammermäßige Kameraführung in einer InGame Zwischensequenz wird erstmal die Größe des Gegners erfurchterregend präsentiert, und dieser dann erklommen und bearbeitet, bis er ebenfalls mit viel Getöse und Grafikfeuerwerk fällt.Diese Grafik- und Detailpracht hat aber auch leider den Nachteil, Vorsprünge die zum greifen sind, werden dadurch erschwert wahrgenommen und kosten schon den Einen oder den Anderen Versuch.

Der Sound:
Der Sound ist spitzenklasse, auch hier muss angesprochen werden, dass beim Nutzen einer Surroundanlage der Weg zu einem akkustischen Orgasmus sehr gering wird. Die Musik in orchestralem, gewaltigen und atmosphärisch angepassten Tempo und Lautstärke, unterstreichen die dazu auftretenden Geräusche der Gegner, des Windes und der weiteren vorkommenden Soundeffekte. Hier ist das Rauschen der Blätter im Wind, dem Knurren der Wargs/ Lykanthropen örtlich zuzuordnen und geben somit dem Spiel eine Atmosphäre, der ich hier schon fast Höchstpunktzahl gegen würde. Auch die Sprachausgabe ist im englischen Originalton (deutsche Untertitel) sehr glaubwürdig und atmosphärisch gelungen.

Das Gameplay:
Die Steuerung ist schnell erlernt, Magie auf L1, schneller/ direkter Angriff auf Quadrat und ein starker Flächenangriff auf Dreieck. Wurfdolche mit der Kreistaste und den Gegner packen mit R2. Blocken auf L2, alles schon mal dagewesen. Mit zunehmenden Fortschritt erlernt der Held auch neue Kombos, wobei hier viele von diesen eher der Zierde sind, da meisst zu schwach und einfach nicht nötig. Ausgeklügelt ist der Einsatz der Magie, hier kann man sich entscheiden, welche Art, positive oder negative, gestärkt werden soll.Das Kreuz an der Kette wird auch regelmäßig aufgewertet und somit stärker mit auch neu erlernten Spezialfähigkeiten, wie Greifhaken oder Säge. Das ausgeklügelste ist meiner Meinung jedoch das System, welches hinter dem Lösen von Rätseln steckt. Hier wird einem bei den Teils schon sehr knackigen Rätslen, die Möglichkeit gegeben, das Rätsel nicht selbst zu lösen, sondern durch Opfern von Erfahrungspunkten zu die Lösung präsentiert zu bekommen. Aus meiner Sicht, die innovativste Lösung die ich je im Bezug auf diese Aufgabenstellung gesehen habe.Es gibt aber auch Kritikpunkte, es gibt keine Levelkarte, die Kamerastellung kann manuell nicht justiert werden und ist mehr als einmal in sehr ungünstiger Position für den Heldentod verantwortlich. Die Balanceeinlagen und Klettereinlagen können hier eben den Einen oder den Anderen Frustmiment mit sich bringen. Auch der hektische Wechsel von der „über die Schulter“- Perspektive zu „Frontalansicht“ stört öfter mal. Auch sind die Zwischenspeicherpunkte nicht immer optimal platziert. Hier kommt es schon vor, dass mitten im Bosskampf, der Rücksetzpunkt einem mit leerer Energieleiste da weitermachen lässt wo man gestorben ist (Anmerkung: Ich spiele auf Ritter- höchster Schwierigkeitsgrad vor dem noch nicht freien Palladin).

Mein Fazit:
Castlevania verlässt die gewohnte Präsentation und macht sofort vieles richtig, dennoch hat das Spiel aber auch potential verschenkt in meiner Meinung, fast unsinnigen Auswahl an Kombos, bei denen der Vorteil ausbleibt, der unausgereiften Kameraführung und dem Fehlen der Levelkarten. Aus meiner Sicht ist das Spiel für den Abstecher ins 3D auf der PS3 als Next Generation Konsole zu linear aufgebaut und auch hätte der Protagonist in seiner Bewegungsgeschwindigkeit nicht wie ein 400m Sprinter durch die Levels hetzen sollen. Ein etwas gemächlicheres Tempo würde meiner Meinung nach dem Spiel wesentlich besser stehen, zumal man damit auch an der Grafikpracht der Levels vorbeistürmt, Schade.Somit komme ich aber auch gleich zu den absoluten Stärken des Spieles. Castlevania ist eine Grafikpracht mit extrem detaillierten und liebevoll gestalteten Leveldesign, auch der Sound ist mitunter eines der am besten atmosphärisch dargestellten Szenerien, welche bisher auf der PS3 erschienen sind. Die Geschichte beginnt am Anfang zu unklar, wird aber immer besser erzählt und logischer.Castlevania verlässt das gewohnte Spielprinzip und zeigt, dass die Belmonts nicht nur von links nach recht laufen können, nein hier wird der Held auch als solcher in einer emotionalen Geschichte auch als solcher dargestellt. Der Weg der hier eingeschlagen wird, zeigt deutlich, dass den belmonts die Rolle als Akrobat (Klettern und Balancieren), Denker (lösen von Rätseln) und dem Erlöser von Untoten steht. Hier wird für den ersten Versuch vieles richtig gemacht und aber auch für einen hoffentlich erscheinenden zweiten Teil Verbesserungspotential gezeigt. Castlevania ist definitiv ein Kaufgrund, da die bombastische Inszenierung in Sound und Grafik, sowie die abwechslungsreiche und innovative Geschichte die Klasse dieses Titels einmalig präsentieren.

Meine Wertung:
8,7

Kommentare:

  1. Der Hammer! Mein Spiel des Jahres!

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  2. Ich finde die Spiel Graphik nicht umbdingt gut.Klar...die Zwischen Sequenzen sehen Top aus.ohne Frage....aber im Spiel kommts doch recht pixelig rüber.

    zumal die Gegner KI auf Spielstufe schwer auf ziemlich begrenzt dumm ist....

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